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BZ-Archiv 26. Mai 2008, Feuilleton
Das Fest nach dem Brand:
Die Berliner Philharmoniker unter Claudio Abbado in der Waldbühne
von Jan Brachmann (Auszug)
Hatte Rattle den Kollegen Abbado und Pollini gedankt für die Bereitschaft,
in die Waldbühne zu gehen, so muss an dieser Stelle der Dank für die Chordirigenten
Simon Halsey und Kai-Uwe Jirka nachgeholt werden, die beim anschließenden
"Te Deum" von Hector Berlioz alle Hände voll zu tun hatten und Abbado
buchstäblich zur Seite standen. Neben den Philharmonikern, der Organistin
Iveta Apkalna und dem Tenor Marius Brenciu waren nämlich Unmengen von
Chören zu führen. Zu den zwei Rundfunkchören - dem aus Berlin und dem
aus Bayern - gesellten sich sieben Kinderchöre: der Berliner Mädchenchor,
der Chor der Bröndby-Oberschule, der Chor der Hans-und-Hilde-Coppi-Oberschule,
der Chor der Kurt Tucholsky-Oberschule, der Mädchenchor der Sing-Akademie
zu Berlin, der Rundfunk-Kinderchor der Händel-Oberschule sowie der Staats-
und Domchor.
Ebenso straff wie feinsinnig vermochte Abbado die Effekte dieses wuchtigen
Stücks herauszubringen: die scharfen Kontraste der Lautstärke, die langsamen,
unvorhersehbaren harmonischen Entwicklungen und solch delikate Farbtupfer
wie das liebliche Gurgeln der Doppelrohrblattbläser im ersten Sanctus.
Berlioz hat mit diesem Stück das Andenken Napoleons I. und die Krönung
Napoleons III. gefeiert. Das Publikum jubelte, und als am Sonnabend alle
720 Mitwirkenden die Bühne verlassen hatten und sich auf dem leeren Podium
ein letztes Mal Claudio Abbado zeigte, da rauschte der Applaus jäh auf,
als sei Napoleon von Elba zurück und das Reich wieder sein.
Weltonline, 24. Mai 2008
Te Deum in heiterster Atmosphäre
von Manuel Brug
Claudio Abbado und Maurizio Pollini, beide doch sehr alt geworden...
Auch jetzt mussten ein - zumindest für zehn Tage - heimatloses Orchester
und diverse Chöre samt einem Tenor und einer Organistin wandern, um nach
dem Philharmoniebrand die vorgesehenen drei komplett ausverkauften Abbado-Konzerte
dieses Wochenendes in einem einzigen in der Waldbühne münden zu lassen.
Die Berliner kommen ja gern, wenn es was Besonderes gibt: So machten sich
neben den regulären 9000 Kartenbesitzern noch weitere 9000 Kurzentschlossene
in dem geliebten Freiluft-Dreiviertelrund breit.Pollini spielte das schwere
Stück inspirierter, mit herzhaft zupackendem Griff, als bei vielen anderen
Gelegenheiten in den letzten Jahren. Das Orchester folgte geschmeidig,
Abbado ließ es generös laufen. Dann marschierten die 720 Mitwirkenden
für das monströs exstatische Gotteslob auf, zwei Profi- und acht Kinderchöre.
Kein Gedanke, wie die alle in die Philharmonie gepasst hätten. Bei der
Uraufführung 1855 waren es freilich noch einmal 240 Sänger mehr! ... Die
wohlstudierten Chöre klangen durchsichtig, Marius Brenciu sang sein opernhaftes
Sologebet mit ebenmäßigem Tenor. So verwandelte sich die Brandraumnot
in musikalischen Gewinn.
Berliner Morgenpost, 7. November 2006
Ehrung für drei Schüler und die Klasse 7a des G.-F.-Händel-Gymnasiums
!!!
Am Dienstag, den 7.11. 2006 wurden in der Berliner Morgenpost und in der
Abenschau des rbb über die Preisverleihung und Uraufführung der Vertonung
einer Ballade für den Märchenwettbewerb 2006 berichtet. An erster Stelle
standen in beiden (uns bekannten) Berichten die Ehrung von drei Händel-Schülern,
die Platz 3, Platz 6 und Platz 9 des bundesweiten Wettbwerbs belegten
sowie der 1. Platz für die Vertonung und Einstudierung mit den Berliner
Philharmonikern.
Wir gratulieren allen drei Schülern: Lukas Natschinski (jetzt Bach-Gymnasium),
Elisa Witte und Ena Luckner. Der Lehrerin der Klasse 7a, Frau Lehmann,
die im Schuljahr 2005/2006 ihre Schüler für die Teilnahme am Wettbewerb
wie auch die an einem Workshop mit den Berliner Philharmonikern begeistern
konnte, sei ganz herzlich gedankt. Wir freuen uns mit allen Beteiligten
über diese Ehrung und über das Medien-Echo!!!!
Anke Scheffler Vorstand Öffentlichkeitsarbeit
"Poetische Ausflüge in die Welt des Wassers
Drei Berliner Schüler bei bundesweitem Märchenwettbewerb unter den Top
Ten
Gleich drei Schüler der Georg-Friedrich-Händel-Oberschule (Friedrichshain)
haben beim bundesweiten Schülerwettbewerb "Märchenballaden vom Wasser"
der Berliner Märchentage einen Platz unter den Top Ten belegt. Unter mehr
als 1000 Zusendungen belegten Lukas Natschinski, Elisa Witte und Ena Luckner
die Plätze drei, sechs und neun. Die Siegestrophäe ging an Rejane Salzmann
aus Warburg in Nordrhein-Westfalen. Mehr als 1000 Schüler der Klassenstufen
vier, fünf und sechs hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt und zum Thema
"Die Donau - ein Märchenfluss" eine Märchenballade gedichtet. "Die Kinder
haben gedichtet wie die Weltmeister. Es war sehr schwer für uns in der
Jury, eine Arbeit herauszuheben", sagte Organisatorin Silke Fischer von
Märchenland. Erstmals kooperierten die Märchentage mit den Berliner Philharmonikern.
Gemeinsam mit Musikern des Ensembles durften die Schüler der Klasse 7
a der Händel-Oberschule den ersten Platz vertonen."
Lesen Sie auch: Der "Donau-Nix" belegt Platz 3
Auf der Website der
Berliner Morgenpost ist der Artikel gegen Gebühr einsehbar.
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Berliner Morgenpost, 20. März 2006
"Mit einem großen Applaus endete am 13. März das Festkonzert
im Konzerthaus am Gendarmenmarkt des Georg Friedrich Händel Gymnasiums
- und somit auch die Festwoche anläßlich des hundertjährigen Bestehens
der Schule. Begonnen hatte die Festwoche am 6. März 2006 mit dem
gleichen Konzert, in dem das "Dettinger Te Deum" von Händel
und "Carmina Burana" von Carl Orff von zirka 400 Händel-Schülern
und Ehemaligen der Schule vorgetragen wurde. Solis wurden von ehemaligen
Schülern so wie auch von Stimmbildnern der Schule übernommen. An
beiden Tagen musizierten die Sänger und Instrumentalisten in einem
ausverkauften Saal des Berliner Konzerthauses am Gendarmenmarkt."
den ganzen Artikel lesen...
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WAZ on, Wochenendseiten der Allgemeinen Zeitung, vom 11. März
2005
zum Auftritt des Jugendsinfonieorchesters in Windhoek im Rahmen der
Konzerttournee des Orchesters in Namibia:
"Kurioserweise ist es letztendlich einem bundesdeutschen Orchester zu
verdanken, dass es zu den 15. Unabhängigkeitsfeiern [in Namibia] überhaupt
ein offizielles Konzert in Windhoek gibt. Das Jugendsinfonieorchester
des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums aus Berlin ist Mittelpunkt und Rückgrat
für die Konzertveranstaltung am 17. und 18. März [2005] im Nationaltheater."
Berliner Zeitung vom 14. Juli 2000
"Das Credo der Primaner passt in einen Satz: 'Man darf nicht merken,
dass es ein schweres Lied ist.' Dass dieses Credo auch ein verlässlicher
Schlüssel zum Erfolg ist, weiß, wer die Primaner gehört hat. Ob Klassik
oder Jazz, Blues oder Pop - was auch immer die 12- bis 20-Jährigen singen,
klingt nicht nach harter Arbeit und nach Lampenfieber, sondern nach Vergnügen.
Dieser Eindruck hat offenbar auch die Juroren der ersten Chor-Olympiade
im österreichischen Linz überzeugt. Als die 65 Gymnasiasten des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums
vor drei Tagen vom Wettstreit zurückkehrten, an dem 15.000 Sänger aus
62 Ländern teilnahmen, hatten sie eine Gold- und eine Silbermedaille dabei
- die vorerst wichtigste Auszeichnung für den gemischten Chor der Schule."
Der Tagesspiegel vom 26. November 1999
"Mit den Fingern schnipsend, mit dem Körper wippend und - vor allem -
voller Spaß geben sie [die Sängerinnen und Sänger der 'Primaner'] … eine
kleine Probe ihres Könnens: 'The Boy from New York City'. Und vielleicht
war es gerade diese Energie, die vor wenigen Tagen beim 1. Internationalen
Chorfestival Greater Fort Lauderdal in Florida auf die Jury übergesprungen
ist und den Chor zum erfolgreichsten des gesamten Wettbewerbs gemacht
hat: Nicht nur in der Kategorie Jazz mit Band, sondern auch im gemischten
Jugendchor/Klassik haben die 'Primaner' den ersten Platz belegt und Goldene
Diplome gewonnen."
Berliner Morgenpost vom 21. September 1997
zum Konzert anlässlich des 30. Jubiläums von „terre des hommes“ im FEZ
in der Wuhlheide, Berlin-Köpenick:
"[Neben Samson, dem Geburtstagsgast aus der Sesamstraße] … brachten
aber vor allem die lateinamerikanischen Rhythmen der Gruppe >Shikamana<
Stimmung in den Saal: Der brasilianische Samba, mit dem Shikamana die
Show eröffnete, wäre allein schon das Eintrittsgeld von zehn Mark wert
gewesen."
Coburger Tageblatt vom 20. Mai 1996
"Die 'Primaner' vom Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium Berlin unter der
Leitung von Jan Olberg schienen schon einige Fans zu haben, als sie die
Bühne betraten, wie der Applaus zeigte. Sie gewannen das vorwiegend junge
Publikum durch ihre lockere Art. […] In deutlicher Aussprache, flotter
Vortragsweise und sauberer Intonation gelang es ihnen, das Publikum absolut
mitzureißen, was auch darauf zurückzuführen sein könnte, dass der gesamte
Chor (einschließlich Dirigent!) mit Feuereifer und großer Motivation bei
der Sache war."
Programmheft des Funkhauses Berlin, 1991
"Der Rundfunk-Kinderchor … ist geschätzt wegen seiner Musizierfreude,
die den Funken sofort zum Publikum überspringen lässt. Konzentrationsfähigkeit,
stilistische Reife, Intonationssicherheit und eine unverwechselbare Klangfarbe
zeichnen ihn aus. Er verfügt über eine große Repertoirebreite, vom einfachen
Kinderlied über beliebte nationale und internationale Volkslieder - auch
in populären Bearbeitungen -, über die Werke der alten Meister, der Romantik
bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Vertraut ist ihm auch die Mitwirkung
in großen chorsinfonischen Aufführungen wie zum Beispiel in Beethovens
9. Sinfonie, Mahlers 8. Sinfonie, Bachs Matthäus-Passion sowie - im vorigen
Jahr, am Tag der Wiedervereinigung - im "War Requiem" von Britten. […]
Stolz ist der Chor auch auf sein Kammerorchester. Es erregt jedes Mal
Aufsehen, wenn während eines Konzertes Chorsängerinnen und -sänger an
ihre Instrumente gehen und mit ihrem Spiel ebenfalls beachtliche Leistungen
zeigen."
FÜR DICH, Nr. 34 (September) 1981
"Der Rundfunk-Kinderchor Berlin hat seine Heimstatt in der Spezialschule
… "Georg Friedrich Händel" in Berlin. Ein Novum für die Rundfunkchöre
im internationalen Maßstab. Einer der Gründe auch dafür, dass die Berliner
zu den besten Kinder-Konzertchören in unserem Land zählen und international
das künstlerische Niveau sehr hörbar mitbestimmen."
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