Förderverein Georg-Friedrich-Händel Gymnasium
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    Erfolge

 

Das Jugendsinfonieorchester in Japan

Erfolgreiches Netzwerk
In Vorbereitung auf die Japan-Tournee des Orchesters vom 22. bis 30.3.2010 war die Ensemblewoche im Februar in Buckow sehr erfolgreich, ebenso die Unterstützung der Reisefinanzierung durch den Rosch-Konzern, den Chorverband, den Senat von Berlin und nicht zuletzt durch unseren Förderverein. Das ist schon ein beachtliches Netzwerk.
Nachdem das Fukuoka Youth Musical Orchestra unter dem Dirigenten: Shigehiro Yamamoto im März 2009 zu Gast in Berlin war ( ERFOLGE 2009: JAPAN zu Gast), gab es mehrfache Aufforderungen des japanischen Orchesters, ihrer Einladung zu folgen und die gefundenen Kontakte weiter zu pflegen.
Das Programm richtet sich nach dem bisher bekannten Repertoire, natürlich wird auch ›Fluch der Karibik‹ wieder gespielt. Außerdem wird von beiden Orchestern gemeinsam die Maskerade-Suite von Chatschaturjan musiziert.
Unsere Solisten stellen sich mit dem Konzert a-Moll für Klavier und Orchester von Grieg, dem Konzert g-Moll für Violine und Orchester von Bruch und dem Konzert C-Dur für Violoncello und Orchester von Haydn vor.

Frau Pagel und Herr Lucchesi berichten von der Reise auf der Versammlung des Vorstandes am 19.4. 2010:
»Schon am Flughafen von Fukuoka gab es eine sehr herzliche Begrüßung durch die Gastgeber – siehe Fotos. In der Stadt waren die gemeinsamen Konzerte des JSO und des Youth Musical Orchestra sogar plakatiert. Sie hatten den Eindruck, die einzigen Ausländer in der Stadt zu sein. Des Öfteren wurden die Schüler interviewt durch Journalisten von Zeitung und TV.
Zu Beginn wohnten die Mitglieder des JSO in einem Hotel, dann wurden sie von Familien aufgenommen, was für alle ein vor allem auch kulturelles Erlebnis bedeutete. Dort herrschte ein Höchstmaß an Ordnung, Disziplin und Sauberkeit. Vor allem gilt: niemand stört den anderen. Bemerkenswert war, dass auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine unglaubliche Stille herrschte – trotz Handybenutzung.
Dank Frau Häring, der Mutter von Mario Häring (Abitur 2009), funktionierte der Ablauf der gesamten Reise wunderbar. Sie organisierte mit den japanischen Gastgebern ein komplettes Programm, was nicht immer eingehalten werden konnte. Dann musste improvisiert werden.
Die Japaner wurden als »extrem höflich« erlebt. Das führte auch vereinzelt zu Irritationen von Eltern der Gastfamilien, wenn zum Beispiel jemand das japanische Essen ablehnte oder zu spät kam oder unsere Kinder nicht sofort auf die erste! Ansage/Frage reagierten.
Die beiden großen Konzerte waren absolute Höhepunkte der Reise. Das Publikum war begeistert.«
Eine Überraschung gab es am Ende des Berichtes: Das finanzielle Polster wurde nicht voll ausgeschöpft. Der Chorverband hat mehr bewilligt als vorgesehen und bei den Übernachtungen konnte viel Geld gespart werden. Ca. 5000 Euro können nun für andere Vorhaben der Ensembles Verwendung finden.

 


Fotos: Herr Mehlhase

 

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