Förderverein Georg-Friedrich-Händel Gymnasium
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CHORFEST BREMEN
23. Mai - 25. Mai 2008
Mädchenkammerchor


Wir, der Mädchenchor des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums, haben im Mai eine Konzertreise nach Bremen zum Deutschen Chorfest unternommen. Unser Beitrag zum Thema "Und er bewegt uns noch", eine Collage zum 110. Geburtstag Hanns Eislers, gelang uns erfolgreich und wurde sowohl für das Publikum als auch für uns zu einem musikalischen Klangerlebnis, das man nicht wieder vergisst. Wir sangen Titel aus Eislers "Woodbury-Liederbüchlein" und drei Scherzlieder von Siegfried Matthus (nach Texten von Peter Hacks). Zwischen den Proben und dem Konzert blieb etwas Zeit, die Altstadt Bremens zu besichtigen.

Cosima Scheibner, Klasse 8a

 

 

Hanns Eisler

„Und er bewegt uns noch“ - unter diesem Motto wurde am 23.Mai 2008 an den 1898 geborenen und 1962 gestorbenen Komponisten Hanns Eisler gedacht. 110 Jahre Hanns Eisler - das war Grund genug für den Mädchenkammerchor Berlin und auch für den Ernst- Busch-Chor Berlin, den Hanns- Eisler- Chor Berlin und den Konzertchor Berliner Pädagogen auf dem Chorfest in Bremen einen Teil seiner Werke zu präsentieren und auch zu zeigen, wie vielfältig Hanns Eisler war. Das Konzert fand nur wenige Minuten von der Bremer Altstadt entfernt in der Kulturkirche St. Stephani statt. Zu den vorgetragenen Werken gehörten das Woddbury- Liederbüchlein, welches Eisler 1941 im Exil in Woodbury (USA) schrieb, aber auch Werke, wie das Einheitsfrontlied und die Kinderhymne von Brecht und das Lied Krieg ist kein Gesetz der Natur. Mit Vertonungen solcher Texte machte Eisler seine politische Haltung immer wieder deutlich.

Ein besonderer Gast war Siegfried Matthus (geb. 1934), der einst selber Schüler von Eisler war und viel von und über seinen Lehrer erzählen konnte. Von Matthus präsentierten wir den Zyklus „Wie die Seiten der Gitarre“. Es handelt sich dabei um drei Scherzlieder, die von Peter Hacks (1928-2003) geschrieben wurden. Beendet wurde das Konzert in Eislers Sinne mit dem Kanon Peace on Earth, welcher mit den Worten „Peace on earth forver“ beginnt. Etwas traurig gestimmt und auch erschrocken von der Aktualität dieses Kanons fuhren wir wieder nach Berlin. Die hohe Besucherzahl dieses Konzertes zeigte uns jedoch, dass Hanns Eisler noch längst nicht vergessen ist, denn er bewegt uns noch.

Stella Halank, 10a

 

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