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BASEL IN BERLIN
Super Konzerterlebnis in der Passionskirche am 08.09.2007
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Eine schwere Aufgabe stand den Chören des Georg-Friedrich-Händel Gymnasiums
bevor, denn nach nur zwei Wochen dieses Schuljahres gab es ein Konzert
in der Passionskirche Berlin. Eine große Herausforderung für Chor und
Chorleiter, die sie meisterhaft lösten. Der Kinderchor, mit den neuen
Schülern der 5. Klasse, begeisterte schon am Anfang des Konzertes, so
dass die Zuschauer beim Titel "Praise his holy name" im Takt mitklatschten.
Mit Schwung und einer wunderbaren Dynamik setzte der Jugendchor mit "Elijah
Rock" das Programm fort und in dem getragenen Titel von Felix Mendelssohn-Bartholdy
"OTäler weit, o Höhen" zeigte das Ensemble den gestiegenen Schwierigkeitsgrad.
Die Primaner sangen wieder meisterhaft. Schon mit "Shenandoah" beim Einmarsch
fesselten sie die Zuhörer. Die folgenden Lieder boten sie in gewohnt,
gekonnter Art dar. Gern gesehen und gehört werden "Auf einem Baum ein
Kuckuck saß" und das Allelujah. Das Abendlied von Josef Gabriel Rheinberger
war ein Hörgenuss höchster Qualität. Mit "Douwn in the river to prey"
einer super solistischen Darbietung und der Auflösung aus der Chorformation
beschlossen die Primaner den ersten Teil des Konzertes. Der Kammerchor
des Gymnasiums Muttenz, der erst Anfang diesen Jahres gegründet wurde,
eröffnete den zweiten Teil. Mit seiner Mehrstimmigkeit begeisterte auch
er die Zuhörer mit Titeln aus der italienischen und französischen Schweiz,
von Felix Mendelssohn-Bartholdy "Die Waldvögelein" bis hin zu "Tea for
two" mit einer wunderbaren Choreografie.
Eine ganz andere Art der Chormusik bot der Chor und die Band des Gymnasiums
Muttenz mit Ausschnitten aus dem "Rockoratorium Eversmiling liberty" von
Johannsen und Erling Kullberg. Das anspruchsvolle, unbekannte und moderne
Chorwerk ist gewöhnungsbedürftig und mit einem Mal hören noch nicht vollständig
zu verstehen um in die Tiefe des Werkes besser eindringen zu können. Eine
gute Darbietung der einzelnen Titel durch die getragene Musik bei der
Verzweifelung des Volkes Israel, die Bitten um einen Führer und Retter
am Anfang, die Steigerung der Musik bei der Hoffnung, die Judas in ihnen
erweckt bis hin zur schwung- und kraftvollen Musik nach dem Sieg am Schluss
des Werkes. Leider wurden die schönen mehrstimmigen Chorsätze durch die
zu laut eingestellte Band sehr stark unterdrückt. Im Abschlußkonzert der
Baseler im Händel Gymnasium dagegen, war die Lautstärke der Band dezent
und dadurch kam die Leistung des Chores besser zur Geltung in der anspruchsvollen
Mehrstimmigkeit und des Sologesanges. Die Erklärung am Anfang durch den
Chorleiter Christoph Huldi trug zum besseren Verständnis des Werkes bei.
Mit einem schweizer Lied und "Der Mond ist aufgegangen" beendeten ca.
200 Mitwirkende wirkungsvoll das Konzert in der Passionskirche.
Bei Wind und Sonnenschein sangen am 09.09.2007 der Chor des Gymnasiums
Muttenz und ein Teil der Primaner vor dem Reichstagsgebäude. Viele Passanten
blieben stehen und hörten begeistert den Chören zu. Durch Gespräche mit
den Baselern hörte man immer wieder, dass sie von der Atmosphäre in Berlin
und der wunderbaren Gastfreundschaft begeistert waren.
Ronald Lasch, Berlin
3.10. 2007
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